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Nach den Tierkunde-Epochen sind die Geschichts-Epochen für mich die zweitliebsten Zeiten für Tafelbilder. Das werden in der Regel großformatige Bilder mit vielen Details, die ich zum Einstieg male und mehrere Wochen an der Tafel lasse. Das Schloss von Versailles (weiter unten) ist zwar schon ein paar Jahre her, hält aber immer noch den Einzelbild-Rekord von sechseinhalb Stunden.
Laut Anregungen von Rudolf Steiner soll man in der Klassenlehrerzeit in Geschichte bei der Gegenwart ankommen. Zu Steiners Zeit war das der Erste Weltkrieg und die Weimarer Republik, heute ist das ein fetter Brocken mehr: Ich muss meine Achtklässler mit den Themen Holocaust und Zweiter Weltkrieg konfrontieren, bevor wir die Bundesrepublik durchnehmen. Mir war gleich klar, dass das erstens nur durch Schwarzweiß-Bilder zu realisieren ist und dass zweitens die Schüler die Bilder nicht in ihre Hefte abmalen müssen. Dazu gehen, so denke ich, einige Darstellungen einfach zu sehr unter die Haut (Ukraine, Warschau, Auschwitz):
Alle Schwarzweiß-Motive stammen von Originalbildern. Die vier Holocaust- und die vier Wiederaufbau-Bilder habe ich jeweils in einem Rutsch gemalt. Samstags elf Stunden an der Tafel! Technisch waren sie eine echte Herausforderung für mich, denn es war mir ein Anliegen, dass der Schrecken nicht durch zu weiche und naive Tafelmalerei verloren geht. Und ich habe hier zum ersten Mal überhaupt menschliche Gesichter gemalt. So ziemlich das Schwierigste, was es gibt ...
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